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Monatsarchiv
Schibidi.
31. Januar 2012 in familiär., glaubensweg., jobtechnisch., peelia., studiert. | 2 Kommentare
Das Gefühl, endlich wieder bei sich selbst angekommen zu sein, ist langfristig gesehen besser als Schokoladenkuchen Cupcakes in Massen.

Das kleine Mädchen.
24. Januar 2012 in familiär., glaubensweg., jobtechnisch., lieblich., peelia., sonntags., studiert., urlaublich. | 3 Kommentare

Das kleine, melancholisch verträumte Mädchen in mir, das Radical Face hört und dabei hoffnungsvolle Töne und Melodien heraushört, bei denen alle anderen der Liebste depressive Verstimmungen bei den Musikern vermutet und sich fragt, ob es dem kleinen melancholischen Mädchen in mir nicht noch mehr Melancholie ins Herz bringt? Aber der Liebste macht sich auch nur halb so viel Gedanken wie das Mädchen, das eine bunte Tüte voller Gedanken und Gefühle in mir mit sich herumträgt, um jeden Tag aufs Neue zu beschließen, das Leben leichter zu nehmen.
Sonntags.
15. Januar 2012 in familiär., jobtechnisch., lieblich., peelia., sonntags., studiert. | 4 Kommentare
Ein Tag, der von meinen eigenen Erwartungen überlagert wird.
Dann werde ich Zeit haben, um zu tun, was ich möchte. Oder müsste. Dinge, wie Papierkram zu sortieren, aufzuräumen oder endlich mal den Kleiderschrank auszumisten und die ollen blöden Shirts auszumustern, die schon seit drei Jahren zu kurz sind und damit täglich mahnen, meine mir momentan passenden Shirts nicht ebenfalls zu kurz werden zu lassen (das geht, indem man am Montag abends eine ganze Tüte Chips verdrückt, am nächsten Abend eine kleine Tüta M&Ms und den Abend drauf nochmal ein Eis und den Tag darauf.. Abends muss man sich doch nach den Strapazen der Arbeit doch was gönnen, oder etwa nicht?). Und so verkürzen sich die Shirts beinahe von selbst (und dabei meine ich keine sexy kurzen Oberteile und keine modischen weiten und kurzen Oberteile, sondern enge, zu kurzgewordene.. ihr versteht!). In diesem Sinne müsste ich dann auf das Thema Sport zu sprechen kommen..


In Wirklichkeit sage ich mir den ganzen Sonntag, dass ich nicht an die kommenden Werktage denken werde. Und tu es dann doch den ganzen Tag. Mal mit guten Gefühlen, dann wieder mit gemischten und plötzlich mit ganz üblen Gefühlen. Während ich daran denke, surfe ich auf meinen liebsten Blogs umher und denke daran, auch mal wieder einen Eintrag schreiben zu wollen. Dabei fallen mir immer nur Arbeitsthemen ein und deshalb verwerfe ich dann wieder die Idee, einen Eintrag schreiben zu wollen.
Also wende ich mich schöneren Dingen zu: versinken in der Welt von Serien, die mir eine riesige Familie von witzigsten Charakteren vorspielen, die ständig tolle Dinge erleben und deren außergewöhnliche Erlebnisse passend von Musik oder Gelächter begleitet wird.

So ähnlich wie mein Leben. Ganz klar. Nur, dass da glücklicherweise die Hintergrundlacher fehlen, aber gegen Musikeinlagen hätte ich weniger einzuwenden. Und noch fehlt die eine Bar, in der ich alle meine Freunde täglich treffe und mit denen witzige Sachen erdenke.
Vielleicht sollte ich nun da tun, was die Leutchen nie tun (und weswegen sie ständig Zeit zu haben scheinen- da wette ich drauf!): Wäschewaschen, Wohnung aufräumen, Fachliteratur lesen und Sport treiben. Willkommen in der realen Sonntagswelt!
Und mal sehen, was ich dann davon wirklich erledigt haben werde.
Vorbereitung ist alles.
10. Januar 2012 in jobtechnisch., peelia., studiert., urlaublich. | Hinterlasse einen Kommentar
Kleine Taten mit großer Wirkung. Eine halbe Stunde früher Feierabend machen, etwas für den nächsten Tag und die Mittagspause vorkochen und letztendlich die schickeren Schuhe mit der feineren Hose bügeln, damit das zweite eigens geführte Beratungsgespräch mit einer um zwölf Jahre älteren Mutter sich richtiger anfühlt. Für wen auch immer.
Gut, dass ich noch im Welpenschutzmodus unterwegs bin und die leichten Fälle übernehmen darf.
Und später werde ich Verkäuferin. Oder Bäckerin. Oder Auswanderin.
Ein Anfang.
8. Januar 2012 in jobtechnisch., peelia., studiert., urlaublich. | 3 Kommentare
Eindeutig.
6. Januar 2012 in jobtechnisch., peelia., studiert. | Hinterlasse einen Kommentar
Puerto de la cruz – ein paar Tage in der Wärme.
5. Januar 2012 in familiär., freitags.., lieblich., peelia., urlaublich. | Hinterlasse einen Kommentar
Eingetaucht in den Frühling und einen Tag lang in sommerliche Sphären, nahm ich wirklich traurig Abschied von unserer Reise zwischen den Jahren. Seele baumeln lassen, Sonne tanken, nicht nachdenken müssen und die Zweisamkeit genießen- das waren unsere vorangingen Beschäftigungen. Wir lernten Menschen kennen- zumeist Touristen und Eingewanderte- für Bekanntschaften mit Tinerfeños reichten unsere Spanischkenntnisse leider nicht aus, aber eine Urlaubsrückkehr, gewappnet mit spanischen Vokabeln, ist fest für die weitere Zukunft geplant.
Der schwarzsandige Strand mit den gewaltigen Wellen des Atlantiks wurde mein vormittägliches Heim, während mein Liebster soweit wie möglich in die Wellen sprang. In den sieben Tagen liefen wir gefühlt 60 Kilometer bergauf und 40 Kilometer bergab, einige Tage waren meine Waden schwach vom Muskelkater. Wir bewunderten Ausblicke über Land und Meer, aßen die besten Hamburger der Welt, Fisch und papas arrugadas mit mojo rojo oder mojo verde, häufiger gab es Pommes zum Essen und manchmal Pizza. Obwohl wir im weniger touristischen Norden waren, passen sich viele Restaurants nun einmal den internationalen Wünschen ihrer Gäste an. Auch der cafe con leche y leche wurde ein leckerer Anlass, sich in ein Café zu setzen, wobei wir einige Versuche unternehmen mussten, um zu wissen, wir man ihn bestellt. Cortoda leche leche soll er wohl heißen und es wundert mich gar nicht, dass ich keinen bekam, als ich sagte, wir würden gern einen cafe con dulce leche haben wollen. Espresso bekamen wir stattdessen.
Nachmittags und Abends war eine Strickjacke nötig, denn der Wind kam stark vom Ozean her, aber beim Straßen hoch- und runterklettern wurde einem warm.
Fin de año wird Silvester im Spanischen genannt und viele Frauen kleiden sich schick und oftmals sehr kurz berockt. Allerdings fiel mir auf, dass keine blöden Blicke kamen, wenn man anders gekleidet war und das galt für die gesamte Zeit. Auf dem Plaza del charco in Puerto de la Cruz wurde eine Bühne aufgebaut und eine Band sang stundenlang scheinbar bekannte spanische Songs- manche in lateinamerikanischen Klängen und manche eher Schlagermäßig. Getanzt wird auf den Straßen, die Innenstadt ist voll mit Menschen, auf den Balkonen tanzen Menschen mit, es wird getrunken aber besoffene Unruhestifter sind nicht zu sehen.
Wir kaufen mit der Familie aus Deutschland zwei erstaunlich günstige Sektflaschen und für jeden ein Tütchen mit jeweils zwölf Trauben. Kurz vor Mitternacht pilgern alle zum nahegelegenen Strand und warten. Plötzlich werden zwölf einzelne Silvesterraketen hintereinanderweg abgeschossen- bei der dritten merke ich, dass ich schon drei Trauben hätte essen können. Ich schaffe alle zwölf mit einiger Verspätung, es wird angestoßen, ein bescheidenes Feuerwerk folgt und ich finde es gut, denn ich konnte diese Schwefelschwaden noch nie leiden. Ab und an knallt jemand mit einem Böller, aber die Party findet hauptsächlich tanzend statt. Wir bleiben bis drei Uhr, es ist noch lange kein Ende in Sicht und die Musikklänge wiederholen sich zum fünften Mal, was bei eigentlich unbekannten Liedern irgendwann ein wenig langweilig wird.
Wir lassen uns vom Taxi zum Hotel fahren, zu dem wir zu Fuß den Berg hoch diesmal sicher eine halbe Stunde gebraucht hätten und bewundern den Taxifahrer, der Halten am Hang perfekt beherrscht. Außerdem rast er mit geringsten Sicherheitsabstand die Piste hoch- wir zahlen noch nicht einmal vier Euro und wünschen ein feliz año nueve.
Am kommenden Tag ist die Stadt wieder perfekt sauber.
Unser erster gemeinsamer Urlaub hatte sehr schöne Rahmenbedingungen, war perfekt und ich bin begeistert von dem nördlichen Teil Teneriffas, möchte gern wiederkommen und den Teide besteigen, das Orotavatal besuchen, die Südküste sehen und mein Spanisch aufgefrischt zu Gesprächen mit den dort lebenden Menschen einsetzen.
Hasta luego, Teneriffa.






